Im ersten Viertel des Jahres 2026 wurden neun öffentliche Aktionen von Faschos bekannt. Dazu eine interne Veranstaltung und zwei Übergriffe. Es gab keinen besonderen örtlichen Schwerpunkt.
17. Januar: Im Jenaer Zentrum wurde nachts die Europa-Fahne vom Rathaus gestohlen und durch eine Gruppe von Leuten auf dem Marktplatz angezündet.
21. Januar: Am Kahler Bahnhof wurden Malereien entdeckt, die waren „offensichtlich gegen einen Fußballverein und enthielten auch verfassungsfeindliche Rhetorik“.
24. Januar: In Jena-Lützeroda wurden auf eine Bank und die Straße „verfassungsfeindliche Symbole“ gesprayt.
26. Februar: In der Straßenbahn Richtung Jena-Lobeda fiel nachmittags ein Trio mit einer „verfassungsfeindlicher Geste“ auf.
28. Februar: In Reinstädt bei Kahla löste die Polizei ein Nazi-Konzert auf bevor es beginnen konnte. Es seien um die fünfzig Faschos da gewesen.
1. März: An ein Jugendzentrum in Jena wurden „verfassungsfeindliche“ Graffiti gemalt.
7. März: AfD-Infostand im Jenaer Zentrum gegenüber vom Holzmark. Laut Angaben der Partei jeden ersten Samstag im Monat.
9. März: In Jena-Ost wurden drei Frauen von einem Mann sexistisch und rassistisch beleidigt, als er am Wenigenjenaer Ufer an ihnen vorbeiging.
11. März: In Jena-Süd fiel abends ein Mann auf, der auf dem Weg in die Innenstadt den sogenannten Hitlergruß machte.
19. März: Im Stadtteilzentrum LISA in Jena-Lobeda lud die AfD zu einem Filmabend über das Thema „Impfen“, Geschwurbel inklusive.
27. März: In Jena-Nord wurde eine Regenbogenfahne an einem Fenster im Erdgeschoss angezündet.
28. März: Vor eine Apotheke in Jena-Süd wurde ein Hakenkreuz auf den Boden gemalt.